Aktuelle Projekte

Ausgangslage und Projektziele

Mit der Neugestaltung des Bahnhofareals bezweckte die BOB zusammen mit der WAB die Umsteigebeziehungen, die Ein- und Ausstiegsverhältnisse sowie den Personenfluss in Grindelwald zu verbessern. Mit einem grosszügig konzipierten Hauptperron konnte dieses Ziel vollumfänglich erzielt werden. Gleichzeitig waren die Ansprüche der Behinderten gemäss dem neuen Behindertengleichstellungsgesetz (BeHiG) und eine attraktive Umgebungsgestaltung unter Einbezug der erforderlichen Zweckbauten (Fahrradunterstand und Dienstgebäude) zu erfüllen.

Bereits im Jahr 2001 wurde eine entsprechende Planvorlage an das Bundesamt für Verkehr eingereicht und am 06. November 2002 genehmigt. Vorab aus politischen Gründen war an eine vollumfängliche Umsetzung dieses Projektes nicht zu denken. Nebst der Tatsache, dass das Projekt „Überbauung Fuhrenmatte“ durch Einsprachen ins Stocken geriet und damit auch der von der BOB anvisierte Terrainverkauf an die Swiss Alp Resort AG (SAR) verunmöglicht wurde, waren auch die an den Projektperimeter abgrenzenden gemeindeseitigen Verkehrsmassnahmen (Fussgängerzone) blockiert. In einem ersten Schritt umgesetzt wurden die Einfahrten WAB und BOB und das benachbarte kommunale Projekt „Umfahrung West“, das zu einer ersten spürbaren verkehrstechnischen Entflechtung und Entlastung am Ort geführt hat. Der wesentlichste Gewinn erfolgte mit dem 2009 realisierten wesentlich breiteren Hauptperron zwischen BOB und WAB und kundenfreundlichen Einstiegsverhältnissen liegen.

Einen positiven Einfluss auf das Projekt hatte die ungewollte Pause trotzdem. So wurde das Betriebskonzept nochmals überarbeitet und die Bahnhofinfrastruktur optimiert. Das seit Ende 2009 weitgehend abgeschlossene Bauwerk erfüllt die gestellten Anforderungen vollumfänglich. Die neuen Bahninfrastrukturen haben sich auch im ersten Winter 2009/2010 bereits bestens bewährt. Auch optisch hat das Umfeld des Aufnahmegebäudes Grindelwald dazu gewonnen. Nun ist zu hoffen, dass in absehbarer Zeit auf der gegenüber liegenden Fuhrenmatte eine moderne Zentrumsüberbauung entsteht und damit im Zentrum von Grindelwald für den Gast und die einheimische Bevölkerung eine zusätzliche Attraktivität entsteht.

Strecke

Zweilütschinen
Grindelwald
Grindelwald Grund
Kleine Scheidegg

Daten

Projektüberarbeitung 12.2007-05.2008

Vorlage BAV 26. März 2008

Projektvorlage VR
10. September 2008

Ausschreibungen/Vergebungen
Winter 2008/2009

Baustart nach Ostern 2009

Inbetriebnahme bei
Fahrplanwechsel 12.2009

Bauende (Finish)
im Frühling 2010

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