Public Affairs

Die Jungfraubahnen sind mitunter der grösste Arbeitgeber der Region und zugleich der wirtschaftliche Motor. Sowohl regional, in der Schweiz als auch weltweit geniessen sie hohe Bekanntheit und mediale Aufmerksamkeit. Insbesondere vor Ort stehen sie unter steter Beobachtung der Bevölkerung, Medien und Mitarbeitenden. Der öffentliche Auftritt und das Verhalten haben einen direkten Einfluss auf das Image der Unternehmung. Damit die Jungfraubahnen ihrer Tätigkeit nachgehen können, sind sie auf die funktionierende Zusammenarbeit und den Goodwill unterschiedlicher Stakeholder angewiesen. Die Umweltsphären, in welchen sich die Jungfraubahnen befinden, und die Interessensgruppen sind mannigfaltig. Die Jungfraubahnen wollen ihre Verantwortung wahrnehmen und sich nachhaltig für eine erfolgreiche Zukunft der Region einsetzen.

Die Jungfraubahnen als Arbeitgeber und Steuerzahler

Die Jungfraubahnen (Allianz der Jungfraubahn Holding AG und der Berner Oberland-Bahnen AG) wiesen per Ende 2017 einen Gesamtpersonalbestand von 852 Mitarbeitenden auf, aufgeteilt in 647 Vollzeit- und 205 Teilzeit-Stellen. Davon waren 699 Mitarbeitende (FTE) bei der Jungfraubahn-Gruppe angestellt. Grossen Wert legen die Jungfraubahnen auf die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitenden. In verschiedenen Bereichen werden insgesamt 34 Lernende ausgebildet. Der Erfolg der Jungfraubahn-Gruppe bedeutet auch jährliche Steuereinnahmen für die Jungfrau Region sowie die Kantone Bern und Wallis. In den letzten Jahren betrugen die Steuern zwischen 7 und 11 Mio. Franken.

Die Jungfraubahnen als Investor

Die Jungfraubahnen haben in den letzten zehn Jahren 363 Millionen Franken in Infrastrukturen und Projekte in der Jungfrau Region investiert und damit bedeutende Arbeitsaufträge für lokale sowie regionale Unternehmen generiert. Bei all ihren Projekten legen sie Wert darauf, Arbeitsaufträge wenn immer möglich an einheimische Unternehmungen zu vergeben. In den Wintersportsaisons 2015/2016 und 2016/2017 flossen über fünf Millionen Franken in den Wintersport, allem voran in die Beschneiung sowie die Erweiterung des Freestyle-Angebots.

Die Jungfraubahnen als Sponsor und Gönner

Die Jungfraubahnen verfolgen eine klare Sponsoring-Strategie, um ihre Markenbekanntheit sowie ihr Image laufend zu stärken, und nehmen mit ihren Engagements gleichzeitig ihre Verantwortung als Wirtschaftsmotor der Region wahr. Sie sind Hauptsponsoren vieler Anlässe und übernehmen als Bahnunternehmen Transportleistungen in einem grossen Umfang. Dies bedeutet nicht nur finanziellen, sondern auch personellen Aufwand (Naturalleistungen). Zusätzlich legen die Jungfraubahnen Wert auf die Unterstützung lokaler und regionaler Institutionen, Initiativen oder Projekte. Damit wollen sie die Bevölkerung am Erfolg teilhaben lassen, das Überleben von Vereinen sichern und die Realisierung lokaler Initiativen ermöglichen. Die Jahresbeiträge für Mitgliedschaften in Verbänden/Organisationen aus den Bereichen Tourismus, Wintersport, Natur, Umwelt, Volkswirtschaft und öffentlicher Verkehr sollen die Attraktivität der gesamten Region fördern. Weiter bezahlte die Jungfraubahn-Gruppe im Geschäftsjahr 2017 insgesamt 173'896 Franken Tourismusförderungsabgaben in Interlaken und der Jungfrau Region.

Für regionale Wertschöpfung

Die in den Jahren 2013/2014 realisierte Marktforschungsstudie der Firma Z-Analyse zeigt auf, dass über vier Fünftel der Jungfraujochbesucher in der Jungfrau Region übernachten. Im Durchschnitt würden gemäss Reiseveranstaltern 74% ihrer Kunden die Jungfrau Region wegen des Jungfraujochs besuchen – bei den Asiaten sind es im Schnitt 87%. Damit ist das Jungfraujoch – Top of Europe mit der Jungfraubahn klar das Angebots-Magnet und das zentrale USP (Unique Selling Proposition) der gesamten Jungfrau Region. Als Event-Veranstalter des «SnowpenAir-Konzerts» bringen die Jungfraubahnen jährlich 10'000 Zuschauer ins Skigebiet Grindelwald-Wengen. Sie schaffen eine regionale Wertschöpfung von rund fünf Millionen Franken.

Mit dem Projekt V-Bahn investieren die Jungfraubahnen gemeinsam mit der Männlichenbahn in die Zukunft der gesamten Region. Das Projekt bringt sowohl während der Bauphase als auch in der Betriebsphase positive Effekte auf Wertschöpfung und Beschäftigung.

Für die Umwelt

Für die Jungfraubahnen sind eine intakte Umwelt und Natur von grosser Wichtigkeit. Sie legen Wert darauf, sich bei ihrem alltäglichen Schaffen und bei der Umsetzung von Bauprojekten möglichst umweltbewusst und mit grösster Rücksicht auf die Natur sowie die Umgebung zu verhalten. Liegt dennoch eine Beeinträchtigung vor, werden zur Kompensation entsprechende "Ersatzmassnahmen" in unmittelbarer Nähe vorgesehen. Insbesondere im Wintersportbetrieb setzen die Jungfraubahnen auf Energieeffizienz. Im Einsatz stehen mitunter Pistenbully E+ mit diesel-elektrischem Antrieb, welche deutlich umweltfreundlicher sind und weniger Treibstoff verbrauchen. Mit dem Pisten- und Flottenmanagementsystem SnowSat können dank Schneetiefenmessung die technische Beschneiung optimiert und die Ressourcen geschont werden. Durch die Kenntnisse über die Schneedecke werden Landschäden vermieden und nach Saisonende optimale Voraussetzungen für eine möglichst baldige Entwicklung der Vegetation gewährleistet.

Förderung UNESCO-Weltnaturerbe

Die Jungfraubahnen waren Mitinitianten der Idee, das Gebiet Jungfrau-Aletsch zum ersten UNESCO-Weltnaturerbe in den Alpen zu machen, und haben dieses seit der Geburtsstunde unterstützt. Sie nehmen ihre Verantwortung gegenüber dem UNESCO-Weltnaturerbe wahr und rechnen dessen Pflege und Schutz einen hohen Stellenwert bei. Sie haben die Zusammenarbeit mit dem SAJA Managementzentrum im Rahmen der Eröffnung des World Nature Forums im Sommer 2016 intensiviert und seit 2017 ihre bisherige Unterstützung zur Stärkung des Labels erweitert. Im Zuge der Realisierung der V-Bahn werden sie die Ziele und Bestimmungen des Welterbes sowohl bei der Planung, der Konstruktion als auch nach der Inbetriebnahme voll respektieren.

Förderung öV-Angebote

Die Jungfraubahnen waren im Jahr 2015 als eine der ersten und grössten Ski-Destinationen mit dabei, als die öV-Branche den Swiss Pass lancierte. Sie befürworten die Verbindung zwischen öffentlichem Verkehr und Wintersport. Der Swiss Pass unterstreicht ihr Ziel, den Wintersportgast von der Strasse auf die Schiene zu holen. Um die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr weiter zu fördern, ist die Jungfrau Ski Region Teil des Angebots «Snow ’n’ Rail» der SBB und RailAway. Sie ist eine der 40 beliebtesten Skigebiete, welche den Skipass in Kombination mit einem öV-Ticket vergünstigt anbietet.

Als mitunter grösster Arbeitgeber der Region und wirtschaftlicher Motor nehmen die Jungfraubahnen ihre Verantwortung gegenüber ihren Stakeholdern wahr und setzen sich für eine erfolgreiche Weiterentwicklung der Jungfrau Region für die nächsten Generationen ein. Dies tun sie in der Rolle als Arbeitgeber, Steuerzahler, Investor und Sponsor. Das Unternehmen fördert die regionale Wertschöpfung und investiert mit der Realisierung von Grossprojekten in die Zukunft einer ganzen Region. Bei ihrer Tätigkeit setzen die Jungfraubahnen auf Nachhaltigkeit, dies mit grösster Rücksicht auf die Natur und die Umwelt. Die CSR-Berichterstattung wird im Rahmen des Online-Geschäftsberichts der Jungfraubahn-Gruppe in separat dafür vorgesehenen Gefässen umgesetzt, dies mit jährlich wechselnden Schwerpunkten.

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Patrizia Bickel Jungfraubahnen 1

Patrizia Bickel
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