Neue Personen-Unterführung zu Weihnachten

Für rund 10 Millionen Franken bauen die Jungfraubahnen derzeit den Bahnhof Lauterbrunnen um. Ein Jahr früher als geplant, kann am 24. Dezember 2016 die neue Personen-Unterführung in Betrieb genommen werden.

Der Baustart zur Neugestaltung Bahnhof Lauterbrunnen erfolgte im Mai 2015. Seither hat sich das Erscheinungsbild wesentlich verändert. Die drei neuen, erhöhten P35-Perronkanten sind fertiggestellt. Sie gewährleisten ein bequemes sowie sicheres Ein- und Aussteigen. Die zusätzliche Rampe zum Wengen-Gleis ab der alten Unterführung ist ebenfalls realisiert. Dank grossem Einsatz aller In-volvierter und der Zustimmung des Bundesamts für Verkehr (BAV) kann pünktlich zu Weihnachten auch die neue Personen-Unterführung eröffnet werden. Sämtliche Perrons sind nun mit je einem Lift und einer Treppe erschlossen. Damit ist der wichtigste und zugleich anspruchsvollste Bauteil am 24. Dezember 2016 bereit – ein Jahr früher als ursprünglich geplant. 

Projektabschluss im Herbst 2017

Mit einer Investitionsgrösse von rund 10 Millionen Franken zählt die Baustelle „Neugestaltung Bahnhof Lauterbrunnen“ derzeit zu den grössten Projekten der Jungfraubahnen. Die ersten beiden Bauperioden seit Mai 2015 können Ende Jahr fristgerecht abgeschlossen werden. Die dritte und letzte Etappe im Jahr 2017 umfasst primär die Güteranlage mit weiteren Gleisbauarbeiten sowie zwei Remisierungsbauten. Der Projektabschluss erfolgt voraussichtlich bis im Herbst 2017.

Mehr Sicherheit und Gästekomfort

Mit der Neugestaltung Bahnhof Lauterbrunnen werden behindertengerechte Infrastrukturen geschaffen und damit die Forderungen gemäss Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) erfüllt. Für mehr Gästekomfort wurde zugunsten von zusätzlicher Perronfläche das Gleisfeld reduziert, die Zugänglichkeit zu den Perrons wurde deutlich verbessert. Die Betriebssicherheit wird aufgrund der baulichen Massnahmen erhöht. Der Güterbetrieb erfährt eine Optimierung, womit Manöver einfacher abzuwickeln sind. Zu weiteren Massnahmen des Projekts zählen die Schaffung von Remisierungsmöglichkeiten sowie die Verlängerung der Perrons bei der WAB, um das neue Rollmaterial aufnehmen zu können.