Strategische Ziele, Argumente & Positionierung

Ziele

Die Gondelbahn Grindelwald – Männlichen und die Jungfraubahnen verfolgen mit der V-Bahn
folgende strategische Ziele:

  • Perspektiven für die nächsten Generationen schaffen
  • Mit Investitionen den Ganzjahresbetrieb schützen und die GGM sowie die Wengernalpbahn erhalten
  • Konkurrenzfähigkeit Top of Europe durch kurze Reisezeit erhöhen
  • Attraktivität der Wintersportdestination durch kurze Füllzeit, spannende Talabfahrten und verbundene Skigebiete steigern
  • Komfort für Aufenthaltsgäste steigern durch Entflechtung der Verkehrsströme
  • Förderung des öV durch direkte Anbindung (Station Rothenegg)
  • Verkehrs- und Parkierungsprobleme lösen
  • Qualität der WAB und Jungfraubahn steigern (Stehplätze eliminieren, Reisezeit verkürzen, Kapazität erhöhen)
  • Erlebnis Eigernordwand wird mit geplanter 3S-Bahn Eigerexpress wesentlich gesteigert

Nutzen des V-Projekts

  • Die neuen Bahnen bieten mit ihrem gemeinsamen Terminal und dem direkten öV-Anschluss eine markante Qualitätssteigerung für die Gäste im Sommer und Winter.
  • Die Füllzeit des Skigebiets entspricht dem internationalen Standard, die Zubringerbahnen werden zu Beschäftigungsanlagen.
  • Der geplante Terminal mit Geschäften, Food-Corner und Skidepots setzt neue Massstäbe im Schweizer Tourismus.
  • Durch die direkte Anbindung der V-Bahn an den öV werden die Anreisezeiten ab den Schweizer Städten und deren Einzugsgebiete markant verkürzt.
  • Die V-Bahn sichert die langfristige Konkurrenzfähigkeit des Jungfraujochs. Nur so kann der Wintersport in Grindelwald und in Wengen und damit auch die Existenz der Firstbahn langfristig sichergestellt werden.
  • Wengen wird dank dem neuen Rollmaterial der Wengernalpbahn (WAB) besser erschlossen und für Feriengäste attraktiver.
  • Die gesamte Region wird attraktiver. Die Ferienorte werden gestärkt, allen voran die Hotellerie, Parahotellerie und das einheimische Gewerbe.
  • Dank der verkürzten Anreise bleibt zusätzlich Zeit für den Aufenthalt in der gesamten Region und für weitere Besuche umliegender Ausflugsziele: First, Schynige Platte, Harder Kulm.
  • Die Knotenpunkte Grindelwald Grund, Lauterbrunnen und Kleine Scheidegg werden entflechtet.
  • Die Rundreise mit der längsten Zahnradbahn der Welt bleibt erhalten und durch das neue Rollmaterial bei der WAB noch attraktiver.
  • Mit dem Anschluss des Terminals an den öV, der besseren Erschliessung von Wengen und der Schaffung von Arbeitsplätzen erhält das Projekt V-Bahn eine volkswirtschaftliche Bedeutung für die gesamte Jungfrau Region und den Kanton Bern.

Einordnung des Projekts V-Bahn

Die V-Bahn sichert mittel- und langfristig die erfolgreiche touristische Zukunft der gesamten Jungfrau Region als top Ganzjahres-Destination im Schweizer Tourismus. Sie stärkt die Konkurrenzfähigkeit des Jungfraujochs als weltweit bekannten Leuchtturm und verhilft der Wintersportdestination zu einer Spitzenposition im internationalen Wettbewerb.

  • Zukunft Wintersport

    Die neuen Bahnen sichern langfristig die Zukunft des Wintersports in der Jungfrau Ski Region.

    • Attraktive Verbindung der Skigebiete mit Shuttle-Bus
    • Massive Reisezeitverkürzung (47 min schneller auf der Piste)
    • Neuer Terminal mit Skidepots, Sportgeschäft, Food Corner und direktem öV-Anschluss
    • Zwei attraktive, moderne Zubringerbahnen ab einem gemeinsamen Terminal
    • kein Anstehen bei den Zubringerbahnen (ganztags)
    • Talpisten werden zu Beschäftigungsanlagen
    • Grösseres Pistenangebot für Aufenthaltsgäste dank raschem Skigebietswechsel
  • Volkswirtschaftlicher Nutzen für die Region

    Das Projekt V-Bahn hat für die Jungfrau Region und vor allem für Grindelwald eine grosse volkswirtschaftliche Bedeutung. Sowohl in der Bauphase als auch in der Betriebsphase sind deutlich positive Auswirkungen auf Beschäftigung und Wertschöpfung zu erwarten.

    Grindelwald:

    • In Grindelwald können zwischen 182 und 592 Arbeitsplätze gesichert oder geschaffen werden.
    • Der Wertschöpfungseffekt bewegt sich zwischen 30 und 67 Mio. Franken.
    • Das Projekt V-Bahn ist ein wichtiger Bestandteil, damit sich Grindelwald und die Jungfrau Region als Premium-Destination positionieren können.
    • Der Sight-Seeing Tourismus auf das Jungfraujoch bildet dabei eine wichtige Stütze.
    • Die verbesserte Anbindung an den öV erhöht die Attraktivität der Schiene überproportional.

    Kanton Bern:

    • Im Kanton Bern werden zwischen 342 und 776 neue Arbeitsstellen geschaffen mit einer Wertschöpfung von 53 bis 105 Mio. Franken.
    • Das Projekt generiert total jährlich Steuereinnahmen von 11 bis 14,6 Mio. Franken.
  • Bedeutung für den Schweizer Tourismus

    Die Schweiz verfügt über eine top Winter- und Sommer-Destination im internationalen Wettbewerb

    • Neue Bahnen und moderne Anlagen sichern internationale Konkurrenzfähigkeit des Wintersports sowie des Jungfraujochs und damit des touristischen Leuchtturms der Schweiz
    • Mit massiv kürzerer Anreisezeit ins Skigebiet und zum Jungfraujoch wird ein wichtiges Kriterium bei der Wahl einer Destination erfüllt
    • internationale Aufmerksamkeit durch weltweite Bewerbung auf den Märkten
    • Zurückholen der europäischen Märkte im Wintersport dank moderner Anlagen, einem schweizweit einzigartigen Terminal, rascher Anreisezeit und attraktiver Skigebietsverbindung
  • Vorteile Eigerexpress

    • Die neue 3S-Bahn integriert sich optimal ins Landschaftsbild.
    • Zur Linienführung liegen zwei positive ENHK-Gutachten vor.
    • Es gibt keine Waldschneisen.
    • Die Masten liegen ausserhalb des Gewässerbereichs und nur am Rand von bewirtschaftetem Land.
    • Das Projekt wurde auf Umweltverträglichkeit geprüft.
    • Die Streckenführung steuert den Gästefluss optimal und stärkt das „Eigerness“ Fahrerlebnis vor der Eigernordwand.
    • Es wird keine Zwischenstation benötigt, womit Eingriffe in die Natur vermieden werden.
    • Der Alpbetrieb bleibt unangetastet.
    • Die Anlage ist akustisch und optisch diskret.
    • Durch den Ganzjahresbetrieb werden Teilzeit- und Saisonstellen für Landwirte geschaffen.
    • Die Anlage ist 100% rückbaubar.
    • Zusätzlich wird eine Entschädigung für Überfahrrechte an die Bergschaft (jährlich CHF 250‘000) bezahlt.
    • Eine 3S-Umlaufbahn benötigt nur wenige Stützen, verfügt über eine hohe Windstabilität und eine hohe Förderleistung.
    • Die Gondeln mit 28 Sitzplätzen bieten hohen Gästekomfort.
    • Es gibt keine andere Variante, welche die Natur mehr schont als die 3S-Bahn «Eigerexpress».
  • Anbindung an ÖV / Verkehr

    Die direkte Anbindung an den öV verkürzt die Anreisezeit deutlich und verlagert den Verkehr von der Strasse auf die Schiene

    • 47 Minuten kürzere Anreise ab allen Schweizer Städten ins Skigebiet und aufs Jungfraujoch
    • Investitionen in neues Rollmaterial bei der BOB, WAB und JB, Kapazitätserhöhung auf der BOB
    • Direkter Anschluss Flughafen in Planung (STEP 2030)
    • Kombiangebote Bahn und Skitickets
    • Zusätzlich 240 Sitzplätze pro Stunde auf der BOB Richtung Grindelwald mit dem Rollmaterialkonzept 2018
    • Bei zunehmender Nachfrage sind Zusatzkurse möglich mit zusätzlich 250 Sitzplätzen nach Grindelwald
    • Plafonierung der MIV-Tagesgäste
    • Entflechtung der Verkehrsknotenpunkte Lauterbrunnen, Grindelwald Grund und Kleine Scheidegg
    • Jahrzehntealte Innerortsprobleme werden gelöst
    • Neues Parkhaus mit rund 1000 Plätzen

    Flankierende Massnahmen:

    • Parkleitsystem, Parkraumbewirtschaftung und -lenkung über Preis und Menge, Beschränkung Winterparkplätze in Grindelwald
    • Zusätzliche Winterparkplätze im Raum Wilderswil
  • Qualität & Zukunft

    Die V-Bahn sichert mittel- und langfristig die erfolgreiche touristische Zukunft der gesamten Jungfrau Region und bietet hochstehende Infrastruktur für Gäste sowie Einheimische

    • Projekt schafft Perspektiven für die nächsten Generationen
    • Neues Rollmaterial sowie moderne, neue Bahnen für mehr Gästekomfort
    • Mehr Kapazität bedeutet keine Wartezeiten und Stehplätze
    • Terminal mit Gästelenkung & Einkaufsmöglichkeiten
    • Sicherung Konkurrenzfähigkeit Jungfraujoch
    • Sicherung Konkurrenzfähigkeit der Wintersportdestination
    • Kurze Anreisezeit erhöht Attraktivität der Region für Tagesgäste
    • Mehr Zeit für verschiedene Ausflugsziele dank kürzerer Reisezeiten
    • öV wird attraktiver durch direkten Anschluss und mindert Strassenverkehr: Reduktion der Abgase und Staus
    • Keine Stehplätze durch Sitzplatzreservation
    • Kundeninformationssystem in allen Bahnen
    • Mehr Reisekomfort für Einheimische und Individualgäste dank Entflechtung der Verkehrsknotenpunkte, Parkhaus und Parkleitsystem
    • Neue Infrastruktur von hohem internationalen Standard
    • Gesamtprojekt mit acht integrierten Bestandteilen wertet die gesamte Region auf
    • Erhöhung Standortattraktivität durch bessere Erschliessung mit öV
    • V-Bahn als Grundstein für Destinationsentwicklung hin zu Premium-Destination
    • Infrastrukturvertrag mit Gemeinde Grindelwald gewährleistet Investitionen in attraktive Infrastruktur für die einheimische Bevölkerung
    • Nachhaltigkeitsfonds für die Lütschinentäler sichert die Mittel zur Realisierung von nachhaltigen Projekten für die Region
  • Bedeutung WAB

    Die WAB bleibt erhalten und ist ein wichtiges touristisches Angebot in der Region

    • Ganzjahresbetrieb fahrplanmässig garantiert
    • Anschluss an BOB gewährleistet
    • Überfahrrecht für Eigerexpress nur gültig, solange WAB fahrplanmässig verkehrt
    • Skipass uneingeschränkt gültig auf WAB
    • Durch neues Rollmaterial gewinnt weltweit längste Rundreise mit der Zahnradbahn an Attraktivität
    • Bessere Erschliessung Wengen durch Wengen-Shuttle bei der WAB
    • Güterverkehr nach Brandegg, Alpiglen und Kleine Scheidegg via WAB
    • Vertrag mit der Bergschaft Wärgistal über die Sicherung der Zukunft der WAB wurde unterzeichnet
    • Attraktivitätssteigerung für Kleine Scheidegg ohne Durchgangsverkehr zum Jungfraujoch