08.05.2026

Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR: Jungfraubahn-Gruppe: Nach verhaltenem Start ins Jahr 2026 akzentuiert sich dieser Trend

Die Jungfraubahn Holding AG teilt in einer Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 Kotierungsreglement mit, dass sich aufgrund der kriegerischen Handlungen im Nahen Osten der Trend mit weniger Besucherinnen und Besucher akzentuiert hat. Von Anfang Jahr bis Ende April verzeichneten die drei Segmente Jungfraujoch – Top of Europe, Erlebnisberge sowie Wintersport bei den Frequenzen insgesamt ein Minus von 5,7 Prozent.

Der verhaltene Start ins Jahr 2026 hat sich bei der Jungfraubahn-Gruppe im April akzentuiert: So besuchten in den ersten vier Monaten 12,3 Prozent weniger Gäste das Jungfraujoch – Top of Europe als in der gleichen Zeitperiode im Vorjahr. Bei den Erlebnisbergen beläuft sich die Gesamtzahl für die ersten vier Monate auf 216’900 Gäste, was ein Minus von 9,6 Prozent gegenüber dem Jahr 2025 bedeutet (240’000 Gäste). In der Ende April zu Ende gegangenen Wintersaison 2025/2026 wurden vom 1. Januar bis zum 30. April 932’200 Skier Visits registriert. Das sind 3,3 Prozent weniger als in der gleichen Zeitspanne im Jahr 2025 (964’300 Skier Visits).  

FrequenzenPersonenfrequenzen 1.1.2026–30.4.2026Personenfrequenzen 1.1.2025–30.4.2025Veränderung in Prozent
Segment Jungfraujoch (Jungfraujoch an)181'900207'400-12,3%
Segment Erlebnisberge216'900240'000-9,6%
Segment Wintersport Skier Visits932'200964'300-3,3%
Total alle Segmente1'331'0001'411'700-5,7%

Über alle drei Segmente gesehen, resultiert nach den ersten vier Monaten bei den Frequenzen ein Minus von 5,7 Prozent. Hauptgrund dafür sind die weiterhin anhaltenden kriegerischen Handlungen im Nahen Osten und die damit verbundenen Luftraumbeschränkungen, steigende Kerosinpreise und eine wachsende Unsicherheit gerade auch auf den asiatischen Märkten. 

Trotzdem verzeichnet die Jungfraubahn-Gruppe nach wie vor einen guten Buchungsstand für die nächsten Monate. Es zeigt sich einmal mehr, dass das Unternehmen mit seiner langfristigen Strategie, klarer Positionierung und einer breiten Marktabstützung gut aufgestellt und weniger von einzelnen Märkten abhängig ist.

Je nach Dauer und Intensität des Konflikts werden diese Entwicklungen negative Auswirkungen auf das Geschäftsergebnis 2026 haben. Eine erste Zwischenbilanz wird die Jungfraubahn-Gruppe hierzu beim Halbjahresbericht Ende August ziehen. 

Die im Januar kommunizierten Finanzziele sind mittelfristig ausgelegt bis ins Jahr 2030, auch wenn sie aufgrund des Nahostkonflikts im Geschäftsjahr 2026 nicht allesamt erreichbar sein dürften.

 

Link: www.jungfrau.ch/de-ch/unternehmen/investoren/jungfraubahn-holding-ag/adhoc-meldungen/