Landeigentümer wurden über Streckenführung der 3S-Bahn informiert

Medienmitteilung Jungfraubahnen und Gondelbahn Grindelwald-Männlichen: Im Rahmen des V-Projekts planen die Jungfraubahnen eine 3S-Bahn auf den Eigergletscher. Am Donnerstag, 8. August 2013, wurde den betroffenen Landeigentümern die Linienführung präsentiert.

Zukünftig soll eine neue Achtergondelbahn den Männlichen und eine 3S-Bahn denEigergletscher erschliessen. Dafür wollen die Jungfraubahnen und die GondelbahnGrindelwald-Männlichen (GGM) einen gemeinsamen Terminal in Grindelwald Grund bauen.Nun liegen die Pläne für die Streckenführung der 3S-Bahn vor. Über die Details wurden die27 betroffenen Landeigentümer am Donnerstag, 8. August 2013, von den Jungfraubahneninformiert.

Die 3S-Bahn wird die Gäste in 15 Minuten von Grindelwald Grund zum Eigergletscher befördern, dies über eine Gesamtlänge von 6483 Metern. Die 3S-Bahn wird über kein Wohnhaus führen. Die sieben Masten sind ausserhalb des Gewässerbereichs und nur am Rand von bewirtschaftetem Land vorgesehen. Gemeinsam mit Fachstellen von Bund und Kanton wurden die Standorte auf einer Ortsschau Anfang Juli besichtigt. In der Planung wurden Naturgefahren berücksichtigt und die Umweltverträglichkeit geprüft. Aufgrund der Höhe der Masten muss keine Waldschneise geschlagen werden. Es kommt nur zur Fällung einzelner Bäume. Schützenswerte Moorlandschaften werden nicht tangiert.

In das Landschaftsbild integriert

Die Beförderungskapazität der 3S-Bahn liegt bei 2400 Personen pro Stunde. Die 44 Gondeln werden zum grossen Teil aus Glas bestehen. Der Terminal, die Bahnen und die Masten werden bestmöglich in das Landschaftsbild integriert, damit sie optisch unauffällig sind. Gebaut wird die 3S-Bahn von der Firma Garaventa/Doppelmayr. Die Qualität, die ausgereifte Technik und zahlreiche Referenzobjekte waren bei der Wahl für diesen Hersteller massgebend.

Über die Realisierung des Projekts wird schlussendlich die Bevölkerung der Gemeinden Grindelwald und Lauterbrunnen abstimmen. Aufgrund der Zukunftsperspektiven, die sich aus dem Ausbau der Bahnen ergeben, entwickelt der Gemeinderat Grindelwald eine Überbauungsordnung. Diese soll noch in diesem Jahr zur Mitwirkung aufgelegt werden.

Bei Fragen:

Urs Kessler, CEO Jungfraubahnen
+41 (0)79 407 90 52