V-Bahn: Einigung mit Scheidegg Hotels erzielt

Nach langjährigen Verhandlungen und persönlichen Gesprächen konnten die Jungfraubahnen mit der Scheidegg Hotels AG eine Lösung finden, um das Projekt V-Bahn zu realisieren. Am 17. Oktober 2017 wurde die gemeinsam ausgearbeitete Vereinbarung unterzeichnet.

Mit der Einigung wird die Scheidegg Hotels AG ihre Einsprache gegen das Projekt V-Bahn zurückziehen. Gleichzeitig regelt die Vereinbarung die wichtigsten Bestandteile im Umgang mit dem Tourismus auf der Kleinen Scheidegg. Nach intensiven Verhandlungsrunden konnte Mitte Oktober 2017 eine für beide Parteien akzeptable Lösung erzielt werden.

Die Jungfraubahnen und die Familie von Almen (Scheidegg Hotels AG) verfolgen auf der Kleinen Scheidegg gemeinsame Ziele. Sie wollen das Ausflugsziel mit der Realisierung der V-Bahn qualitativ aufwerten und weiterentwickeln. Das Tipi sowie das Valser-Zelt werden durch neue Angebote ersetzt. Nach der Eröffnung des Eiger-Express werden die Jungfraubahnen auf die Fortführung des Saisonschluss-Konzerts «SnowpenAir» verzichten. Die Massnahmen zur Steigerung der Attraktivität bieten zusätzliches Entwicklungspotenzial für alle Anbieter auf der Kleinen Scheidegg.

Wenige Einsprachen verbleiben
Für die Jungfraubahnen bedeutet die Einigung mit der Scheidegg Hotels AG ein wichtiger Meilenstein in der Projektplanung zur V-Bahn. Sie hoffen, nun auch die noch wenig verbliebenen Einsprachen möglichst rasch bereinigen zu können. Ziel ist der Baubeginn im Frühsommer 2018, um die neue Männlichenbahn Ende 2019 sowie den Eiger-Express Ende 2020 zu eröffnen.